Upcoming

Frequenzgänge #85 03.05.2019

Paul Hubweber – trombone
Christoph Funabashi – guitar
Gunnar Lettow – prep. el. bass

Frequenzgänge #86 02.06.2019
Im Rahmen von Blurred Edges

Joke Lanz – turntables
Miako Klein – recorder
Elena Kakaliagou – french horn
Elisabeth Coudoux – cello
Gunnar Lettow – prep. el. bass

Frequenzgänge #87 08.06.2019
Im Rahmen von Blurred Edges

Billy Roisz – electronics, e-bass
Fabian Jung – percussion
Ernesto Rodrigues – viola
Ilia Belorukov – alto sax
Gunnar Lettow – prep. el. bass

 

Werbeanzeigen

Frequenzgänge #87 08.06.2019 – 20:00

Im Rahmen von Blurred Edges
im Centro Sociale, Sternstr. 2

Billy Roisz – electronics, e-bass
Fabian Jung – percussion
Ernesto Rodrigues – viola
Ilia Belorukov – alto sax
Gunnar Lettow – prep. el. bass

 

Hochpass und Unterschwingungen

Ist der kapazitive Blindwiderstand von der Frequenz abhängig? Oder eilt der
Strom der Spannung voraus? 5 Improvisatoren auf der Suche.

Geprägt von elektronischer Musik stellt Ernesto Rodrigues (Lissabon) das traditionelle, romantische Konzept der Viola durch den Einsatz von Präparationen und Mikrotonalität in Frage. Die Wiener Video-Künstlerin Billy Roisz ist hier am E-Bass mit Elektronik zu hören. Ilia Belorukov aus St. Petersburg praktiziert einen experimentellen Ansatz der Klangerzeugung mit dem Altsaxophon und Objekten. Der Kölner Fabian Jung ist ein Perkussionist par excellence. Gunnar Lettow präpariert den E-Bass mit Alltagsgegenständen und Objekten wie Essstäbchen, Motoren und Bürsten. Er ist seit 9 Jahren Organisator der Frequenzgänge die auch in diesem Jahr wichtige Positionen der internationalen Musikszene präsentiert.

Frequenzgänge #86 02.06.2019 – 20:00

Im Rahmen von Blurred Edges
im Centro Sociale, Sternstr. 2

Tiefpass und Oberschwingungen

Joke Lanz – turntables
Miako Klein – recorder
Elena Kakaliagou – french horn
Elisabeth Coudoux – cello
Gunnar Lettow – prep. el. bass

 

Wo liegt die Grenzfrequenz und was ist mit den Oberschwingungen? 5 Improvisatoren auf der Suche.

Joke Lanz aka sudden infant kombiniert auf den Turntables rituellen Reduktionismus mit anarchistischer Verspieltheit. Die Blockflötistin Miako Klein hinterfragt die konventionellen Wege der Musikperformance, indem sie die Grenzen zwischen Stilen und Genres verschiebt. Elisabeth Coudoux ist Cellistin an der Schnittstelle unterschiedlicher musikalischer Genres: freie Improvisation, experimentelle Musik, neue komponierte Musik und Jazz. Elena Kakaliagous Weg durch das klassische Studium der Volksmusik, der experimentellen und zeitgenössischen Performances brachte sie zur „right now and here“-Ästhetik der freien Improvisation. Gunnar Lettow präpariert den E-Bass mit Alltagsgegenständen und Objekten wie Essstäbchen, Motoren und Bürsten. Er ist seit 9 Jahren Organisator der Frequenzgänge, die auch in diesem Jahr wichtige Positionen der internationalen Musikszene
präsentiert.

Frequenzgänge #85 03.05.2019 – 20:30

Trio
Paul Hubweber – trombone
Christoph Funabashi – guitar
Gunnar Lettow – prep. el. bass

Photo: Bettina Bormann

Paul Hubweber started with playing the drums at the age of 12. After a period of playing guitar and bass he began to blow the trombone in the age of 17. Around 1974 -75 he toured through Europe jamming with several musicians all over Italy, France, the Netherlands… Coming back he settled down in Moers and began working within the organization of the Moers Festival 1973 – 77 and the Globe Unity Orchestra Workshop in 76. Also he mastered the Braxton Solo and the Christmann-Schoenenberg records on Ring music.
Hubweber’s 1st solo record and lots of collages where produced at his own label msc between 76 – 82, and the cooperation with musicians like Claus van Bebber, Martin Theurer, Ulrich Phillipp and others began.
In the late 80’s Hubweber founded another musicians’ cooperation in Cologne (AIM)together with his college Georg Wissel, with whom he had some different ensembles like BULL’S EYE ENSEMBLE, KOLLEGU PISCHU (i.e. Live Music to the silent film „The Adventures of Mr.West in the Land of Bolschewijki“, Lew Kuleschow, UdSSR 1924, with Wissel and Hans Kanty(† 2005).
The 90’s started with a new version of the van Bebber-Hubweber Duo under the name of Vinyl & Blech. The trombone is electrified by numerous effects like tube screamer, echolette, harmonizer etc. The sounds of van Bebbers vinyl and the trombone often fuse and getting an industrial touch (technos love it!).
He met dancer Britta Lieberknecht and they started their continuing cooperation in four different projects. These choreographies do not have the main focus on improvisation but on the relationship between sound, movement and light. The „very very good record“ (Martin Davidson) TROMBONEOS (Hubweber’s third solo record) opens another side of the trombone music, „where few have traversed…“ (Steven Loewy, ALL MUSIC GUIDE)
One of the important bullets in electro-acoustic music is the one with Uli Böttcher called SCHNACK. Enthusiastically modulated presets and Live-Sampling/Sound Processing seduce the trombone. („sharp – i really like it !“ Michel Waisvisz). They did more then 50 gigs in two years and nowadays they often cooperate with Michel Waisvisz. Other trios were played with Phil Minton, Michel Vorfeld and Georg Wolf.
The current „Nobody’s Matter But Our Own“, duo record with Philip Zoubek/Piano is „one of the best in duo improvisation“ (Jean-Michel van Schouwburg).

Christoph Funabashi begeisterte sich als Jugendlicher für die schräge Christoph Funabashi Rockgitarre und die Klangwelten der Neuen Musik. In den Neunzigern bespielte er mit den Indierock-Bands Scare Your Girl, Ölkrise ’73 und Nelson und studierte an der Hochschule der Künste Arnheim und der niederländischen Messiaen Akademie Klassische Gitarre, Popularmusik und Komposition.

Nach seinem Umzug nach Berlin 2004 spielte und schrieb er in erster Linie Kammermusik – häufig in Verbindung mit theatralen Elementen. Er arbeitete für die Zeitgenössische Oper Berlin, die Konzertreihen Unerhörte Musik und Saitenblicke, das Internationale Jugendopernfestival Utrecht, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und das Theater Görlitz und brachte Werke von Martin Daske, Margarete Huber, Markus Wettstein, Torsten Papenheim und anderen Komponisten zur Uraufführung. Zur Zeit lebt er in Hamburg, wo er seine Arbeit als Gitarrist/Komponist sowie als Musikpädagoge fortsetzt.

 

Gunnar Lettow @ Frequenzgänge #52

Gunnar Lettow erweitert den Klang des E-Basses durch unterschiedliche Präparationen wie z.B. Spieße, Klammern und Pinsel sowie den Einsatz von Effektgeräten. Aktuelle Projekte die Duos mit Gary Rouzer (Alexandria, USA) und Korhan Erel (Laptop, Istanbul), sowie mit Robert Klammer (electronics, Hamburg). Er spielt regelmässig in ad-hoc-Besetzungen (u.a. mit Ernesto Rodrigues, Hermann Müntzing, Carl-Ludwig Hübsch, Nicolas Wiese, Ofer Bymel). Seit 2010 organisiert er die Konzertreihe Frequenzgänge für improvisierte und experimentelle Musik in Hamburg.

Frequenzgänge #84 05.04.2019 – 20:30

Zwei Soli

Vincent Glanzmann – percussion

Heiner Metzger – alto clarinet

VincentGlanzmannPortrait_web
Zeitgleich mit dem Release des kryptischen Albums „Z/Rzw-Shiiiiiii“ präsentiert Vincent Glanzmann das elektro-akustische Stück –<°>^.°-s-^. Über den für ihn charakteristischen Umgang mit Konzept und Klang demonstriert er ein innovatives und eigenwilliges Verständnis kontemporärer Perkussion. Belebende, fokussierte und körperliche Musik, welche überrascht, erfrischt und die mentale Kreativität des Zuhörers anzuregen vermag.

Heiner MetzgerHeiner Metzger lebt in Hamburg, improvisiert mit einem Tisch und Objekten in experimentellen Ensembles, im Stark Bewölkt Quartet, mit Gregory Büttner, Michael Maierhof, Birgit Ulher. Mit Klarinetten, Saxophon, soundtable und Synthesizer konzertierte er im TonArt Ensemble, in Duos mit Hannes Wienert, Thomas Beck, Andreas Metzler, VIS, Tyrrn, Timeta, modulares Trio, Weltmusikensemble, tentacle tubes. Der soundtable ist eine elektroakustische Tischinstallation, mit der Klänge von Objekten und dem Tisch verstärkt werden.  An diesem Abend spielt er Klarinette und stellt seine neue Online Veröffentlichung huff+puff vor.

 

mit Unterstützung des vamh

Frequenzgänge #83 15.02.2019 – 20:30

Kristin Kuldkepp – double bass
Daniel Gahrton – baritone saxophone

Felix Mayer – tromobone
Gunnar Lettow – prep. el. bass

Kristin Kuldkepp

The  Stockholm-Tallinn based duo Daniel Gahrton-Kristin Kuldkepp is a free

improvisation duo for  baritone saxophone and  double bass and started their collaboration in spring 2017. The main focus is to explore the sounds of the low-register acoustical instruments in the context of free improvisation. While both players are active in using the extended techniques and widening their instrument’s vocabulary, the duo instrumentation provides many interesting sound possibilities.

Felix Egon Mayer (1990) Die „Donaueschinger Musiktage“ weckten früh das Interesse an den vielfältigen Spielarten zeitgenössischer Musik. Während seiner „klassischen Laufbahn“ spielte er u.a. im Jugendsinfonie Orchester des NDR und dem Landesjugend Ensemble Neue Musik Berlin. 2011 gründete er gemeinsam mit David Leutkart (Grodock) das Improvisations Kollektiv „Sohne“. 2012 ging aus den Sessions der ehemaligen „Freitagsmusik“ das „Jojodefektrio“ mit Pia Abzieher(p, synth) und Sebastian Oest (dr) hervor. Von 2014 – 2018 erweiterte sich das Trio durch Rolf Pifnitzka zum Quartett. Konzerte u.a. mit: Simone Weißenfels, Olga Nosova, Luise Volkmann, Käthe Kruse („Die tödliche Doris“), Christoph Funabashi, Dirk Achim Dhonau, John Hughes, Chad Popple, Graham Dunning. www.soundcloud.com/felixegonmayer

 

.

Wolkorots

Excerpt from the last concert with Ilia Belukurov and Miguel A. Garcia