Emilio Gordoa – vibraphone

Gregory Büttner – loudspeaker, objects, computer
Gunnar Lettow – prep. el. bass

Emilio GordoaEmilio Gordoa Rodriguez is a mexican composer and vibraphonist based in Berlin since 2012. He’s involved in numerous projects including his work as a soloist and in collaboration with theater and dance. Emilio is specially focus in sound art, experimental music, noise, free jazz, improvisation and contemporary music.
He is redefining the vibraphone as a source, treating it with preparations and extended techniques, and is a busy composer as well, writing graphic scores for a variety of ensembles, large and small, for theater, documentary films and audiovisual.
Emilio studied music composition with Vincent Carver and  Mario Lavista, and percussion with Raul Tudon. He has collaborated and performed with artist such as German Bringas, John Russell, Tristan Honsinger, Misha Marks, Axel Dörner, Tony Buck, Tobias Delius, Ignaz Schick, Jack Wright, Remi Alvarez, Klaus Kürvers, Alexander Bruck, Roland Ramanan, and Ute Wassermann. -> click here to see more collaborations.

He often plays with the BerIO (Berliner Improviser Orchestra) and the GOReC Orchestra, and performed in several venues and festivals around Europe such as the Copenhagen Jazz Festival in 2014, Klangkunstprojekte of Leipzig, Art-Sound Festival Berlin, CSW (Contemporary Art Museum of Warsaw), and in Vortex London. Some of his recent projects are: soel, Para.keets, Kepa chotti, and MOvE.

Gregory Büttner: Mit dem Kauf eines Computers als Arbeitswerkzeug (1999), begann ich neben visuellen auch mit Audioinformationen zu arbeiten. Der Computer gab mir die Möglichkeit, Geräusche, Musik und Klänge zu zerlegen, sie zu untersuchen und mit diesen Fragmenten weiter zu arbeiten. Mich interessieren dabei die Bedingungen, unterdenen sie entstehen, in welchen Zusammenhängen sie stehen und welche Wirkung sie auf den Hörer haben. Meine Arbeit beginnt mit dem Finden, Suchen oder dem Herstellen von akustischem Material. Durch das Experimentieren mit diesem, gelange ich zu verschieden Teilstücken, die nun in einer Komposition zusammengefügt werden. Die Komposition entsteht in Interaktion mit der Struktur der Geräusche und Klänge. Mit Interaktion meine ich, dass die Komposition sich mal der Struktur (Dynamik, Klangfarbe, Tonlage, “Stimmung”) der Geräusche/ Klänge anpasst oder umgekehrt die Klänge aus kompositorischen Gründen verändert werden. Neben meiner akustischen Arbeit beschäftige ich mich auch weiterhin mit visuellen Medien wie Fotografie und Video, hierbei arbeite ich hauptsächlich mit vorgefundenen Material.

Gunnar Lettow erweitert den Klang des E-Basses durch unterschiedliche Präparationen wie z.B. Spieße, Klammern und Pinsel sowie den Einsatz von Effektgeräten. Aktuelle Projekte die Duos mit Gary Rouzer (Alexandria, USA) und Korhan Erel (Laptop, Istanbul), sowie mit Robert Klammer (electronics, Hamburg). Er spielt regelmässig in ad-hoc-Besetzungen (u.a. mit Ernesto Rodrigues, Hermann Müntzing, Carl-Ludwig Hübsch, Nicolas Wiese, Ofer Bymel). Seit 2010 organisiert die Konzertreihe Frequenzgänge für improvisierte und experimentelle Musik in Hamburg.

 

mit freundlicher Unterstützung des VAMH