Jack Wright – sax
Gunnar Lettow – prep. el. bass, objects, electronics

Araripepipra Release concert
Gregory Büttner – computer, speakers, objects
Birgit Ulher –  trumpet, radio, speaker, objects

Jack WrightJack Wright is a somewhat underground figure in the U.S., at the same time legendary for giving revelatory performances that reach both experienced listeners and people unaccustomed to free improvisation. He has been crossing the continent since the 80s inspiring dozens of musicians to take up improvisation; he tours Europe as well and brings back his favorite players to play with in the states. His lexicon of extended techniques and his odd ways of constructing phrases out of texture and pitch merit a prominent place in a tradition of saxophone innovation. For more information go to springgardenmusic.com/jackbio.html

Das Duo Birgit Ulher / Gregory Büttner hat gerade ihre neue CD Araripepipra veröffentlicht und  dies ist ihr Release Konzert. Bad Alchemy schreibt über die CD Araripepipra

Pfeifende Trompetengeräusche suchen und finden Kontakt mit ploppenden Computersounds. Der Kontakt ist ganz direkt, denn Ulher benutzt die von ihrem Partner bespielten kleinen Lautsprecher als Dämpfer. Mit dem Messingrohr als Resonanzkörper sowohl für das luftige und spuckige Schmauchen, Schnauben und Röhren und metallische Zirpen als auch das büttnersche Sirren, Schnurren und Schnarren oder auch ventilatorische Tickern und Tuckern.

Und Brian Olewnick schreibt:

The pieces are in line with what I’ve previously heard from each musician, individually and as a duo: fairly active, bubbling, possessing a fine sense of timbre and pacing. “ …..  Good, crunchy, imaginative music, another in a string of strong releases involving Ulher, a musician who listeners should definitely check out if they haven’t already.

Und es gibt noch ein zweites CD Release zu feiern: zwei mal zwei. Ein Quartet mit Ernesto Rodrigues, Nuno Torres, Gregory Büttner und Gunnar Lettow das im Oktobber auf Creative Sources erschienen ist.

Birgit Ulher, geb. 1961 in Nürnberg, studierte Malerei und Freie Kunst, die noch immer einen grossen Einfluss auf ihre Musik hat. Seit 1982 lebt sie als freischaffende Musikerin in den Bereichen improvisierte und experimentelle Musik in Hamburg. Seitdem hat sie eine differenzierte Grammatik von Klängen jenseits des konventionellen Trompetentons entwickelt (jazzdimensions.de). Sie arbeitet hauptsächlich an einer Erweiterung der klanglichen Möglichkeiten der Trompete durch Verwendung von aufgesplitteten Klängen, Multiphonics und körnigen Sounds und hat ihre eigenen Spieltechniken und Präparationen entwickelt um diese Klänge zu erzeugen. Ausserdem gilt ihr besonderes Interesse dem Verhältnis von Stille und Klang.
Sie tritt als Solistin, zusammen mit ihren Gruppen und Ad-Hoc Formationen auf, ausserdem arbeitet sie zusammen mit TänzerInnen und bildenden KünstlerInnen.

Gregory Büttner: Mit dem Kauf eines Computers als Arbeitswerkzeug (1999), begann ich neben visuellen auch mit Audioinformationen zu arbeiten. Der Computer gab mir die Möglichkeit, Geräusche, Musik und Klänge zu zerlegen, sie zu untersuchen und mit diesen Fragmenten weiter zu arbeiten. Mich interessieren dabei die Bedingungen, unterdenen sie entstehen, in welchen Zusammenhängen sie stehen und welche Wirkung sie auf den Hörer haben. Meine Arbeit beginnt mit dem Finden, Suchen oder dem Herstellen von akustischem Material. Durch das Experimentieren mit diesem, gelange ich zu verschieden Teilstücken, die nun in einer Komposition zusammengefügt werden. Die Komposition entsteht in Interaktion mit der Struktur der Geräusche und Klänge. Mit Interaktion meine ich, dass die Komposition sich mal der Struktur (Dynamik, Klangfarbe, Tonlage, “Stimmung”) der Geräusche/ Klänge anpasst oder umgekehrt die Klänge aus kompositorischen Gründen verändert werden. Neben meiner akustischen Arbeit beschäftige ich mich auch weiterhin mit visuellen Medien wie Fotografie und Video, hierbei arbeite ich hauptsächlich mit vorgefundenen Material.

Gunnar Lettow erweitert den Klang des E-Basses durch unterschiedliche Präparationen wie z.B. Spieße, Klammern und Pinsel sowie den Einsatz von Effektgeräten. Aktuelle Projekte die Duos mit Gary Rouzer (Alexandria, USA) und Korhan Erel (Laptop, Istanbul), sowie mit Robert Klammer (electronics, Hamburg). Er spielt regelmässig in ad-hoc-Besetzungen (u.a. mit Ernesto Rodrigues, Hermann Müntzing, Carl-Ludwig Hübsch, Nicolas Wiese, Ofer Bymel). Seit 2010 organisiert die Konzertreihe Frequenzgänge für improvisierte und experimentelle Musik in Hamburg,

Duo with Jack Wright

mit Unterstützung des VAMH

VAMH

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